Achtung Corona!

Beratungen werden aufgrund der derzeitigen Corona-Situation vorzugsweise telefonisch durchgeführt, jedoch ist nach vorheriger Terminabsprache auch ein persönliches Gespräch möglich. Schwangerschaftskonfliktberatungen werden auf jeden Fall persönlich durchgeführt. Beim Betreten der Gebäude muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Im Beratungsraum kann diese dann im Regelfall abgenommen werden. Wir sind in den drei Beratungsstellen in Marne, Brunsbüttel und Heide zu den jeweiligen Öffnungszeiten telefonisch erreichbar. 

Hinweis: Auch während unserer Anwesenheit sind die Türen der Beratungsstellen geschlossen. Bitte vereinbaren Sie vorab einen Gesprächstermin und klingeln dann, wenn Sie da sind.

Bitte beachten Sie auch unsere Hygienehinweise.

 

Meldepflicht

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflicht-Verordnung i. V. m. § 8 und § 36 des Infektionsschutzgesetzes ist die Beratungsstelle verpflichtet, sowohl den begründeten Verdacht einer Covid-19 Erkrankung als auch das Auftreten von Covid-19 Fällen dem Gesundheitsamt zu melden. Dies gilt sowohl für die Mitarbeiterinnen als auch für Klientinnen und Besucherinnen.
Um Kontakte auch nach den Beratungsgesprächen nachverfolgen zu können, trägt jede Klientin sich mit Datum, Zeit sowie persönlichen und Kontaktdaten auf einem Formular ein. Dies gilt ebenso für Teilnehmerinnen der Kurs- und Treffpunktangebote. Die Formulare werden verschlossen aufbewahrt und vier Wochen nach dem jeweiligen Datum vernichtet.
Wenn eine Klientin nicht möchte, dass ihre Daten an das Gesundheitsamt weitergegeben werden, ist es auch möglich, der Beratungsstelle die Telefonnummer einer Freund*in, einer Nachbar*in oder eines Familienmitgliedes zu nennen, wenn diese jeweils damit einverstanden sind.

  

 

Einzelberatungen für Frauen und Mädchen finden in unseren drei Beratungsstellen persönlich oder auch telefonisch statt. Das Angebot richtet sich an alle Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die Unterstützung, Hilfe und Beratung in unterschiedlichen Bereichen suchen.

Wir beraten sowohl in aktuellen Notlagen (Krisenintervention), als auch bei Anliegen im seelischen Bereich (z. B. Depressionen, Ängste) oder geben bei Bedarf auch praktische Hilfe (z. B. beim Ausfüllen von Formularen oder in Einzelfällen Begleitung zu Behörden).
Sie als Ratsuchende bestimmen Tempo und Inhalt der Beratung. Die Beratung erfolgt nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.


Folgende Grundsätze gelten für alle Beratungen:

Schweigepflicht

Die Mitarbeiterinnen sind verpflichtet, über alle ihnen während der Beratung bekannt werdenden Vorgänge Stillschweigen zu bewahren.

Anonymität

Beratungsgespräche können geführt werden, ohne dass Sie uns Ihren Namen nennen.

Parteilichkeit

Die Mitarbeiterinnen stellen sich solidarisch auf die Seite der Betroffenen, ohne dabei ihre kritische Distanz zu verlieren. Dies ist nicht mit unkritischer Parteinahme zu verwechseln.

Kostenfreiheit

Die Beratung ist mit keinerlei Kosten für Sie verbunden. Freiwillige Spenden sind möglich.

Geschützte Räume

Sicherheit ist für Frauen und Mädchen mit Gewalterfahrungen von großer Bedeutung. Deswegen sind die Beratungsräume in Marne Frauenräume – das heißt, dass diese Räume für männliche Personen nicht zugänglich sind außer in einzelnen, unabdingbaren Situationen.

Ethische Grundsätze

Die Mitarbeiterinnen halten sich an die ethischen Richtlinien der Norddeutschen Notrufe für Frauen und Mädchen in Schleswig-Holstein.
 

Informationen zu den einzelnen Beratungsthemen finden Sie links in den Untermenüs.